WOVEN Postdoc

Mit dem Modul WOVEN Postdoc ermöglicht die Universität Mannheim hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine wissenschaftliche Karriere im Anschluss an die Promotion. Ziel des Programms ist es, in den einzelnen Fächern Geschlechterparität zu fördern. Die Ausschreibung des Programms erfolgte im Herbst 2014. Förderbeginn war im Frühjahr 2015. Eine Antragstellung ist derzeit nicht mehr möglich.

Eine Förderung ist im Rahmen eines befristeten Beschäftigungsverhältnisses nach TV-L 13 (100%) möglich gewesen. Hier erfolgte die Förderung zunächst zeitlich begrenzt auf zwei Jahre. Nach positiver Zwischenevaluation im Herbst 2016 ist eine Verlängerung des Förderzeitraums um weitere zwei Jahre möglich.

Programmschwerpunkt ist die wissenschaftliche Weiterqualifikation. Die geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übernehmen eine Lehrverpflichtung von durchschnittlich vier Semesterwochenstunden im Rahmen des Lehrangebots der jeweiligen Fakultät. Außerdem wird eine aktive Teilnahme der Geförderten an hochschuldidaktischen Veranstaltungen sowie an akademischen Personalentwicklungsmaßnahmen vorausgesetzt. Nach Auslaufen der Förderung ist ein Abschlussbericht vorzulegen, aus dem die Erreichung des Programmschwerpunkts hervorgeht: erreichter wissenschaftlicher Stand (Publikationsliste, Fortschrittsbericht zur Habilitation etc.), selbständig abgehaltene Lehrveranstaltungen, besuchte Fortbildungsveranstaltungen sowie Beiträge zu Tagungen und Konferenzen. Ebenso werden Rückmeldungen über den weiteren Karriereverlauf periodisch erbeten.

Bei Vorliegen einer entsprechenden W1-Stelle in der jeweiligen Einrichtung ist auch eine Förderung im Rahmen einer Juniorprofessur möglich gewesen. Hier förderte die Universität Mannheim die ersten drei Jahre der Juniorprofessur, während sich die jeweilige Fakultät/Einrichtung zur Finanzierung der letzten drei Jahre verpflichtet. Auch hier erfolgt eine Zwischenevaluation, allerdings erst nach drei Jahren. Anträge für Förderungen von Juniorprofessuren unterlagen den in § 51 LHG getroffenen Verfahrensregelungen.